Zusammenarbeit mit Verbänden – Entwurf

ZUSAMMENARBEIT MIT VERBÄNDEN

Bowl4 Life ist ein gemeinnütziger Verein der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinder und Jugendliche an den Bowlingsport heranzuführen und im Bowlingsport zu fördern, um so dem Bowlingsport in Deutschland zu Sichtbarkeit und Wachstum zu verhelfen. Mit Hilfe von Sponsoren, d.h. Industriepartnern, Bowlinganlagen und Förderern soll ein Pool geschaffen werden, aus dem die finanziellen Mittel für die Förderung geschöpft werden. Zudem soll durch Mitgliedschaften für Jedermann zusätzlich eine Grundlage für den Verein geschaffen werden.

Die Landesverbände (und Spitzenverbände) organisieren den Bowlingsport in Deutschland, den sportlichen Ligabetrieb, Landeskaderförderungen und die Zusammenarbeit mit den Spitzenverbänden.

 

WO BEGEGNEN SICH BOWL4LIFE UND  VERBÄNDE ?
Wir sind kein Verband und sehen uns auch nicht als Konkurrenz dazu. Wir wollen gemeinsam mit vorhandenen Strukturen sowie Verbänden den Bowlingsport entwickeln. Primär wollen die Jugend für diesen tollen Sport begeistern indem wir aufzeigen was Bowling ist und wie Bowling genau funktioniert.
Wir wollen Bowling als Sport, aber auch als tolle Freizeitbetätigung mit Freunden vorstellen.
Bowling ist Sport aber auch Spiel und Spaß!

Mit diesen Aussagen definieren sich unsere Bemühungen von Bowl4Life klar als Breitensport.

Bowl4Life Organisierter Verbands-/Vereinssport
Werbung um neue Mitglieder X X
Optimale Betreuung von Kindern und Jugendlichen im Bowlingsport X X
Förderung Bowlingsports X X
Sportliche Entwicklung der Mitglieder X X
Förderung von Talenten ( X ) X
Breitensport X ( X )
Leistungssport X
Organisierter Wettkampfsport X
Qualifikation der Betreuer/Trainer ( X ) X

 

Um mögliche Überschneidungen klarzustellen und ein gesundes Miteinander zu ermöglichen, sollen die nachstehenden Ausführungen dienen. Haben wir noch Potential für Missverständnisse oder Konflikte offen gelassen? Lassen Sie uns entsprechende Klarstellungen konstruktiv diskutieren!

 

KOOPERATION STATT KONKURRENZ

Bowl4Life möchte da tätig werden, wo unser Sport sowie Vereine und Verbände davon profitieren. Wir bilden eine neue Komponente im Bowlingsport!

  • B4L konzentriert sich (neben der allgemeinen Förderung des Bowlingsports auf das Heranführen von Kindern und Jugendlichen an den Bowlingsport. Ziel von B4L ist es dabei, diese Zielgruppe für den Sport zu begeistern und mittelfristig dem organisierten Vereinssport zuzuführen.
  • B4L tritt nicht in Wettbewerben des organisierten Bowlingsports (in Deutschland) mit seinen Mitgliedern an. D.h. Sportler, die ausschließlich bei Bowl4Life Mitglied sind, haben keine Spielberechtigung außerhalb von intern veranstalteten Vereinsturnieren. Um ein Turnier mit DBU-Ranglistenwertung zu bestreiten, wäre eine zusätzliche Mitgliedschaft in einem Bowlingverein eines Landesverbandes erforderlich.

Eine solche Vereinsmitgliedschaft mit Zuordnung zu einem Landesverband ist für B4L-Mitglieder natürlich möglich. So fördert B4L die betreffenden Jugendlichen durch zusätzliche, kostenfreie Trainingseinheiten auf den kooperierenden Bowlinghallen und in den dort definierten B4L-Trainingszeiten. Somit tritt B4L auch sportlich nicht gegen etablierte Sportvereine und Verbände an, sondern unterstützt deren Entwicklung durch Zuführung von Sportlern und Sportlerinnen, die bereits in der bowlingtechnischen Grundausbildung sind und eine Bereicherung des Vereinssports werden können.

  • B4L-Sportler und –Botschafter können gerne durch Landesverbände zur Teilnahme an Turnieren (außer Konkurrenz) eingeladen werden, um eine Signalwirkung nach außen zu erzeugen. B4L unterstützt für solche Aktionen gerne die Präsentation des Ereignisses.
  • B4L-Turniere sind reine Vereins-, Einladungs- oder offene Turniere, die nicht als Wettbewerb zum Leistungssport zu verstehen sind. Durchführung und Berichterstattung zu solchen Turnieren soll die Bekanntheit des Bowlingsports fördern.
  • B4L ist gerne Ihr Ansprechpartner, wenn Sie für regionale oder bundesweite Ereignisse Unterstützung suchen. Wir werden gerne mit Ihnen zusammen ein tragfähiges Konzept für jeden Einzelfall abzustimmen und umzusetzen.
  • B4L-Betreuer begleiten B4L-Interessenten und –Mitglieder auf den heimischen Bowlingbahnen, um dem Anspruch einer qualifizierten Betreuung und Ausbildung gerecht zu werden

Diese B4L-Betreuer müssen eine Mindestqualifikation im Bowling-Training sowie soziale Kompetenz nachweisen sowie sich auf den DKB-Ehrenkodex und die DKB-Verhaltensregeln zur Prävention verpflichten. Sie werden also für die Durchführung des Bowlingtrainings mit Jugendlichen speziell ausgebildet.

  • B4L organisiert in diesem Sinne die Aus- und Weiterbildung von B4L-Betreuern, um die geforderte Basisqualifikation (DOSB-Vorstufenqualifikation/Trainer-Assistent) und weiterführende Fortbildungen für den Einstieg in eine Trainerausbildung zu ermöglichen . Die für B4L-Betreuer und -Organe geforderte Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen erfolgen in Übereinstimmung mit den DOSB/DKB-Rahmenrichtlinien und Ordnungen und werden durch Ausbildungsangebote der Landesverbände, die mit B4L kooperieren, angeboten. B4L wird keine eigene „Ausbildungsschiene“ neben DOSB/DKB und ETBF einführen.

 

WAS B4L SICH VON VERBÄNDEN UND VEREINEN WÜNSCHT

Basisarbeit muss an der Basis stattfinden, und d.h. regional vor Ort. Bowl4Life ist bemüht die dafür erforderlichen Strukturen und Anlaufstellen bundesweit zu schaffen, sofern in den betroffenen Regionen die ansässigen Verbände/Vereine nicht als Partner gewonnen werden können oder die erforderlichen Kapazitäten nicht haben.

Da die Ressourcen von Bowl4Life ausschließlich ehrenamtlich bereitstehen und selbsterklärend klar limitiert sind, wünschen wir uns eine klar definierte Partnerschaft mit möglichst allen Landes- und Spitzenverbänden! Unsere definierten Partner werden wir selbstverständlich in unseren Medien und auf Veranstaltungen mit bewerben.

Insbesondere wünschen wir uns

  • (mindestens in den Kernregionen Deutschlands) Landesverbände, die die Ausbildungsbemühungen von B4L insofern unterstützen. D.h. Ihre Aus- und Weiterbildungsausschreibungen für bundesweite Teilnahmen öffnen.

Ausbildungen in der Landesverantwortung (DOSB-Vorstufenqualifikation Trainer-Assistent und DOSB-C-Trainer) sollten so jeder/m Interessierten in Deutschland offen stehen, sofern diese/r  die Voraussetzungen der Rahmenrichtlinien des DKB erfüllt (Mitgliedschaft in einem Landesfachverband).

  • B4L wünscht sich eine aktive und gute Kommunikation mit den Vorständen und Lehrwarten der Landesverbände. So werden B4L-Veröffentlichung den Landesverbänden, soweit sie den Wirkungskreis selbiger betreffen, vor öffentlicher Bekanntgabe zugleitet, und im Gegenzug sollten Ausschreibungen (Jugend-Turniere und Aus-/Weiterbildungen) B4L zur Kenntnis gegeben werden.
  • So wie B4L kooperierende Verbände darstellen wird, sollte auch ein Hinweis auf B4L in den Medienpräsenzen der Verbände stattfinden.
  • B4L sucht den Zugang zu Kindern und Jugendlichen in frühem Alter. Dazu ist der Zugang zur Zielgruppe besonders über Ausbildungsstätten (Schulen, Kitas, Jugendclubs, etc.) besonders erfolgversprechend.

B4L hat in Berlin bereits erfolgreich ein Konzept für ein Schulturnier (Format: Bowling School Competition) durchgeführt. In Zukunft sollen weitere Turniere folgen. Hier suchen wir Abstimmung, Zustimmung und Unterstützung bei der Durchführung durch die Landesverbände.

 

GEMEINSAM STÄRKER – UND IMMER FÜR DEN BOWLINGSPORT

Bowl4Life wird weiterhin

  • Bowl4Life Trainingscamps
  • Bowl4Life Schulungen, z.B. Material-Themen, etc.
  • Schulprojekte

in wechselnden Regionen anbieten und diese auch für Mitglieder der Landesverbände öffnen.

Selbstverständlich freuen wir uns auch über Besuche von offiziellen Vertretern der kooperierenden Landesverbände zur unseren Events.

Wir freuen uns auf viele erfolgreiche Kooperationen!